Ingwer die natürliche Unterstützung für schwere Beine

 

 Hitze, langes Stehen oder Sitzen verlangsamen den Blutkreislauf. Aufgrund dessen schwellen häufig die Waden an und werden dick. Dabei entsteht eine unangenehme Schwere in den Beinen, die Bewegungen durchaus einschränken. Zu diesem Zeitpunkt können vermehrt Besenreiser und Krampfadern auftreten.

Die Venenschwäche kann durch Faktoren wie Dehydration, hormonelle Schwankungen und wenig Bewegung noch verstärkt werden und die Symptome noch stärker ausfallen.

Wechselbäder

Neben ausreichender Bewegung können noch andere Maßnahmen hilfreich sein wie etwa Wechselbäder, Kneipp-Becken usw. Aber auch Mutter Natur hat das ein oder andere Mittel parat wie beispielsweise die Ingwerknolle.

Die Venentätigkeit wird nachhaltig unterstützt, wenn sowohl Durchblutung als auch Stoffwechsel konsequent gefördert werden. So werden unangenehme Stauungen verhindert und zumeist im Keim erstickt.

Wirkung

Daher bietet die Ingwerknolle ihre multiplen Talente. Die Wirkung von Ingwer ist erwiesenermaßen äußerst anregend. Ingwer treibt die verschiedenen Stoffwechsel- und Entgiftungsprozesse des Körpers zu Höchstleistungen und sorgt für einen verbesserten Blutfluss.

Die Antioxidantien regen die Immunabwehr an und die entzündungshemmende als auch adstringierende Eigenschaft des Ingwers verhindern Ablagerungen und Durchblutungsstörungen.

Ingwerwasser

Um die vollkommene Wirkung von Ingwer zu entfalten, sollte man täglich zwei bis drei Tassen Ingwerwasser trinken. Dieses bereitet man zu, indem man frisch geschnittenen Ingwer mit kochendem Wasser übergießt und anschließend mindesten für 10 Minuten ziehen lässt. Im Anschluss sollte man das Getränk abkühlen lassen.

Auch die Verwendung von Cremes mit Ingwer-Extrakten ist empfehlenswert. Sie regen die Durchblutung an und können sogar Besenreiser abmildern. Der Effekt kann durch ätherische Öle mit Rosmarin, Weinlaub oder Rosskastanie unterstützt werden.

Aber was, wenn die geschwollen Beine bereits da sind?

Dann sollte man sofort zu kühlenden Maßnahmen greifen wie beispielsweise Wechselduschen. Dabei sollte man stets die Wechselduschen mit eiskaltem Wasser beenden.

Eine weitere Maßnahme besteht darin, die Beine hochzulegen und Waden als auch die Fesseln mit Kühlpacks Linderung zu verschaffen. Kühlende Wirkungen weisen auch Sprays mit Menthol, ätherische Minz-Öle oder Aloe Vera auf.

Ingwer stellt sich immer häufiger als wahres Multitalent dar. Die zahlreichen Eigenschaften können schwere Beine, also Durchblutungsstörungen verhindern und somit auch Besenreisern vorbeugend entgegen wirken.

 

Sind Venenerkrankungen ohne OP heilbar?

 

medic-563425_640Dr. Johann Christof Ragg ist überzeugt, dass Venenerkrankungen ohne Operationen geheilt werden können. Dabei setzt er maßgeblich auf die Früherkennung. Mit seinem Gedankengut, Forschungen und Erfindungen revolutionierte er die Medizin und der Erfolg gibt ihm Recht. Heute ist Dr. Ragg ein international anerkannter, gefragter und ausgezeichneter Experte auf dem Gebiet der Venenheilkunde.

In seiner Ansicht die Venen zu heilen statt zu operieren bzw. zu entfernen hat der Experte an alles gedacht. Seine ganzheitliche Begleitung der Venen eines Menschen beinhalten sowohl die Früherkennung, Vorsorge als auch die minimalinvasive Therapie. Auf die traditionelle Chirurgie verzichtet der Arzt seit 2005 vollkommen.

Venenheilkunde

Im Jahr 2000 entschied sich Ragg für eine neue Welt der Venenheilkunde. 2003 wurde  das angioclinic® Venenzentrum Berlin eröffnet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf die Gesamtheit der Fürsorge für Blutgefäße aller Art. Das Venenzentrum umfasst heute eine Privatklinik für moderne Venenmedizin, Prävention und Ästhetik. Nebenstellen existieren auch in München und Zürich. Doch Dr. Ragg ist weltweit gefragt.

Dabei kommen nur die modernsten Geräte zum Einsatz.  Der Venenexperte kann Entdeckungen und Erfindungen vorweisen, die seine nicht-operative Behandlungsmethoden unterstützen. So konzipierte er ein besonderes Ultraschallgerät, welches die Ursachen für Venenschwächen sichtbar machen kann. Mit diesen Erkenntnissen kann der Arzt feststellen, was dem Patienten am besten in seiner gegenwärtigen Situation hilft, sei es Tabletten, Salben, Strümpfe oder anderes.  Zudem besteht die Möglichkeit das Thromboserisiko besser einzuschätzen.

Hyaluronsäure

Mit der Perkutanen Valvuloplastie ist es dem Venenexperten möglich krankhafte Venen ohne einen operativen Eingriff wieder herzustellen. Hier reicht für gewöhnlich eine Injektion mit Hyaluronsäure aus.

Der Mediziner ist überzeugt, dass Venenerkrankungen nicht chronisch verlaufen und durch Vorbeugung die meisten Erkrankungen vermeidbar wären.

Und besteht doch eine Erkrankung kann dem Patienten auch ohne Operation und Venenzerstörung geholfen werden. So hat Ragg beispielsweise das herkömmliche Lasersystem dahingehend weiterentwickelt, dass eine schmerzfreie und punktgenaue Venenreparatur vorgenommen werden kann. Die Entwicklung des unsichtbaren Venenverbandes trägt u.a. dazu bei, dass eine Venenreparatur auch in den Sommermonaten durchgeführt werden kann.

Venencheck

Dr. Ragg bietet einen ganzheitlichen angioclinic®-Venencheck an. Mit diesem können in den verschiedenen Körperregionen Erkrankungen als auch die Risiken einer Erkrankung festgestellt werden. Dabei werden alle Gefäße, inkl. der Arterien von Problemregionen wie beispielsweise die Halsschlagader, untersucht. Mit Hilfe der angioclinic®-Jahreschecks wird eine effektive Vorsorge geboten.

Für Vorsorgeleistungen ohne erkennbaren Grund, muss der Patient die Kosten selber tragen. Die Behandlungskosten hingegen können sowohl von privaten als auch gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Volkskrankheit: Varikosis (Varikose)

 

 Laut aktuellen Annahmen leiden zwischen 50 und 80% der Deutschen unter Varikosis.  Zumeist sind die Beine betroffen. Es kommt aber auch vor, dass Patienten an der Brust, Speiseröhre oder Bauchwand an Varikosis leiden.

Diese kleinen Besenreiser verursachen so gut wie keine Schmerzen, bilden aber kein schönes ästhetisches Bild. Schmerzen treten erst bei größeren Varikosen auf. Daher ist es empfehlenswert diese Krampfadern bereits entfernen zu lassen bevor diese eine schmerzhafte Größe erreichen.

Varikose

Von Varikose werden meistens Stehberufe, schwangere Frauen, übergewichtige und Personen mit sitzenden Tätigkeiten heimgesucht. Ebenso wirkt sich das Tragen von enger Kleidung negativ aus.

Mit einer entsprechenden Ernährung und Sport lässt sich einer Varikosis meistens vorbeugen. Dazu zählen auch viele Vitamine zu sich zu nehmen und viel Wasser zu trinken. Das Training sollte speziell auf die Stärkung des Bindegewebes ausgerichtet sein. Generell gelten Walken und Schwimmen als empfehlenswert. Joggen sollte man besser lassen.

Formen

Die Varikosis wird in drei Formen unterschieden. Die Stamm Varikosis lässt Krampfadern deutlich sichtbar werden durch eine massive Erweiterung der Hauptvenen.  Dabei siedelt sich die Varikosis an Ober- und Unterschenkeln an. Mit 85% zählt diese Form als häufigste.

Wie der Name bereits vermuten lässt, werden bei den sog. Seitenastvarizen die Seitenäste erweitert. Diese Form tritt meisten zusammen mit der Stamm Varikosis in Erscheinung.

Die dritte Form sind die Besenreiser. Diese unschönen kleinen Krampfader-Gefäße tauchen meisten an den Außenseiten der Oberschenkel auf. Sie sind in etwa einen Millimeter groß und scheinen oberflächlich durch die Haut durch.

Laser

Mit verschiedenen Methoden wie Lasern, Veröden usw. ist es möglich Varikosis entfernen zu lassen. Hierfür ist der Eingriff eines Arztes notwendig. Bestenfalls findet diese Entfernung statt, bevor die Varikosis schmerzvolle Ausmaße annimmt.

Im Vorfeld, bevor die Erkrankung generell auftritt kann der Mensch selber einiges tun um der Varikosis vorzubeugen. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, einer hohen Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser und entsprechenden sportlichen Übungen wird das Bindegewebe gestärkt und Besenreisern vorgebeugt. Auch wenn sich bereits die ersten Besenreiser ankündigen, kann man mit Sport noch dagegen wirken. Hier heißt die Devise: Besser spät als nie!

Durchblutung fördern

Mit passenden sportlichen Übungen wird nicht nur die Beinmuskulatur gestärkt, sondern ebenso die Venenklappenmuskulatur. Weiter fördert ein Herz-Kreislauf-Training die Durchblutung und eine Kompressions-Therapie hilft bei bereits bestehenden Besenreisern.

Bevor vorbeugende Maßnahmen auf eigene Faust in Angriff genommen werden, sollte man sich jedoch eingehen vom Arzt oder eines fachkompetenten Experten beraten lassen.

 

Entzündungen durch Besenreiser

Entzündungen durch Besenreiser

Besenreiser sind vor allem ein ästhetisches Problem. Viele Menschen verzichten im Sommer auf Röcke und Shorts, weil die Beine durch die lila-blauen verfärbten sichtbaren Adern nicht mehr makellos erscheinen. Dabei liegt das Problem nicht nur im ästhetischen Bereich. Mit der Zeit können sich die Adern auch entzünden.

Wer täglich viele Stunden steht oder stundenlang am Schreibtisch hockt ist prädestiniert für Besenreiser und Krampfadern. Aber auch Gewichtszunahme, die hormonelle Situation, das Alter und die genetische Veranlagung bilden Risikofaktoren Besenreiser zu entwickeln.

Herzfunktion

Das Herz pumpt das Blut aus den Beinen hoch zum Herzen. Dabei wird die Funktion durch die Venen mit ihren Venenklappen und der Beinmuskulatur unterstützt. Die Venenklappen schließen sich nach jedem Blutschwall und verhindern so einen Rücklauf. Wie jeder Muskel auch, braucht auch diese Muskelpumpe Training. Beim Laufen und unter Bewegung wird die Muskelkraft gestärkt. Wer viel sitzt oder einfach steht fördert die Verkümmerung.

Chronisches Leiden

Chronische Venenleiden haben sich inzwischen zu einer wahren Volkkrankheit gemausert. Bereits heute leidet jeder 6. Mann und jede 5. Frau in Deutschland an Krampfadern und Co. Davon sind auch etwa zwei Dritte der Altersstufe der 20- bis 29-Jährigen betroffen.

Wer häufig unter schwere oder angeschwollen Beine bzw. Knöchel klagt kann bereits unter den ersten Erkrankungsanzeichen leiden. Besenreiser sind die kleinen und oberflächlich angesiedelten Krampfadern. Sie stellen eher ein kosmetisches Problem dar. Allerdings können sich diese im weiteren Verlauf zu dicken Krampfadern entwickeln.

Blutstau

Krampfadern verursachten einen Blutstau in den Beinen. Dieser Blutstau hat einen enormen Druck zur Folge, der die Flüssigkeit aus den Adern in das umliegende Gewebe presst. Die Unterschenkel und Knöchel schwellen an. Durch diesen andauernden Blutstau lagern sich im Gewebe Eiweiße und Blutpigmente ab. Die Haut verfärbt sich bräunlich.

Im schlimmsten Fall kann das Gewebe verwelken. Aufgrund der Durchblutungsstörung werden Beine und Füße nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Haut wird immer dünner und es bilden sich narbenähnliche, weiße Flecken. Es können sich ebenfalls Infektionen, Ekzeme oder Nagelpilz bilden bis hin zum sog. offenen Bein.  Aufgrund des Sauerstoffmangels stirbt das Gewebe ab. Als Folge können Geschwüre entstehen, die immer größer werden. Eine Ausdehnung über den gesamten Unterschenkel ist möglich.

Symptome

Eine weitere Komplikation können Blutgerinnsel darstellen. Diese verstopfen die Venen und ein reibungsloser Blutfluss kann nicht mehr erfolgen.

Diese Symptome können teilweise unbemerkt auftreten. Die Nerven werden aufgrund der Erkrankung abgestumpft und das Schmerzempfinden lässt drastisch nach. Die Betroffenen bemerken ihre Situation daher oftmals viel zu spät. Bei den ersten Hinweisen sollte deshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.